Automatisierte Datensynchronisation
- Synchronisiert aus SMB/CIFS-Freigaben, Netzlaufwerken und lokalen Verzeichnissen
- Zeitgesteuert per integriertem Scheduler
- Ansible-basiert: reproduzierbar und versionierbar
KIS-Notfallsystem für Krankenhäuser
Wenn ein Krankenhaus-Informationssystem (KIS) ungeplant ausfällt, entsteht sofortiger Handlungsdruck: Stationen benötigen Verlaufsdokumentationen, Laborbefunde und klinische PDFs, unabhängig davon, ob das Kernsystem erreichbar ist oder nicht.
KIS GUARD wurde für genau diese Situation entwickelt. Das System stellt wichtige medizinische Dokumente auch bei IT-Störungen, Netzwerkausfällen oder Cyberangriffen strukturiert und kontrolliert bereit, auf Basis automatisierter Datensynchronisation, sicherer Dokumentenaufbereitung und dezentraler Stationsversorgung.
Digitale Resilienz
Die Abhängigkeit klinischer Prozesse von digitalen Systemen ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Gleichzeitig haben Cyberangriffe auf Gesundheitseinrichtungen, Ransomware-Vorfälle und technische Betriebsunterbrechungen deutlich zugenommen.
Fällt ein KIS aus, fehlen häufig genau die Informationen, die für eine sichere Patientenversorgung notwendig sind. Papierbasierte Notfallprozesse sind aufwändig, fehleranfällig und oft nicht ausreichend vorbereitet.
Die Lösung
KIS GUARD schafft eine unabhängige Dokumentationsebene parallel zum KIS.
Kernprinzip: Wichtige klinische Dokumente werden automatisiert synchronisiert, sicher aufbereitet und dezentral bereitgestellt – unabhängig vom Zentralsystem.
5 zentrale Funktionen
Funktionen
KIS GUARD kombiniert automatisierte Dokumentensynchronisation, rollenbasierte Zugriffssteuerung und dezentrale Bereitstellung in einer Plattform, die sich in bestehende Krankenhaus-IT-Infrastrukturen integrieren lässt.
KIS GUARD synchronisiert klinische Dokumente automatisiert aus bestehenden Datenquellen, darunter SMB/CIFS-Freigaben, Netzlaufwerke und lokale Verzeichnisse. Ein integrierter Scheduler übernimmt die zeitgesteuerte Ausführung ohne manuellen Eingriff. Die zugrundeliegenden Prozesse sind reproduzierbar, versionierbar und strukturiert erweiterbar.
Nach jedem Synchronisationslauf werden eingehende PDF-Dateien technisch neu aufgebaut. Dabei werden Inhalte gelesen und sauber re-serialisiert, wodurch potenziell risikobehaftete eingebettete Strukturen oder aktive Elemente aus den Dokumenten entfernt werden können. Klinische Workflows bleiben unverändert: Dokumente lassen sich weiterhin anzeigen, archivieren und drucken.
Benutzerkonten können zentral angelegt, bestimmten Inhalten zugewiesen und rollenbasiert eingeschränkt werden. KIS GUARD unterstützt bcrypt-basiertes Passwort-Hashing, erzwungene Passwortänderungen nach dem Erstlogin sowie automatische Mail-Benachrichtigungen.
Die zentrale Verwaltungsoberfläche ist browserbasiert und erfordert keine lokale Installation. Über das Admin-Panel lassen sich Datenquellen, Synchronisationsintervalle, Benutzerkonten, Wartungsstatus und Fehlerprotokolle verwalten, ohne direkten Serverzugriff.
Administratoren können Betriebslogs, Synchronisationsstatus, Reprint-Protokolle und Fehlermeldungen zentral im Browser einsehen. Das beschleunigt die Fehleranalyse und macht Betriebszustände transparent, auch für Teams ohne tiefgreifende Systemkenntnisse.
KIS GUARD unterstützt lokale Satelliten-Clients auf Stationsebene. Wichtige Verlaufsdokumentationen und klinische PDFs sind damit direkt am Arbeitsplatz verfügbar, auch wenn zentrale Systeme oder einzelne Netzwerksegmente nicht erreichbar sind.
Administratoren können Synchronisationsprozesse manuell starten, Verbindungen testen, PDF-Reprints auslösen und den Wartungsmodus zentral aktivieren oder deaktivieren, direkt über das Admin-Panel ohne Kommandozeile.
Zielgruppen und Sicherheit
KIS GUARD wurde für Einrichtungen entwickelt, in denen Dokumentenverfügbarkeit und IT-Resilienz keine optionalen Eigenschaften sind, sondern operative Notwendigkeiten.
Nachvollziehbarkeit
KIS GUARD wurde mit Fokus auf kontrollierte Prozesse, Betriebssicherheit und Nachvollziehbarkeit entwickelt. Dazu gehören getrennte Betriebs- und Fehlerlogs, rollenbasierte Rechteverwaltung, sichere Passwortspeicherung und eine dokumentierte Synchronisationshistorie.
Es schafft eine strukturierte, technisch durchdachte Ergänzungsebene für klinische IT-Infrastrukturen, die auf Resilienz und Betriebsstabilität ausgelegt ist.
Zu Beginn analysieren wir die bestehende KIS-Landschaft, Dokumentenquellen, Netzwerkstrukturen und sicherheitsrelevante Anforderungen Ihrer Einrichtung.
Gemeinsam definieren wir relevante Dokumententypen, Synchronisationsintervalle, Rollen- und Rechtekonzepte sowie Stationsanforderungen.
KIS GUARD wird in die bestehende Infrastruktur integriert und individuell konfiguriert, einschließlich Datenquellen, Benutzerrollen, Automatisierungen und Logging.
Vor dem produktiven Einsatz werden alle Prozesse gemeinsam getestet und dokumentiert.
KIS GUARD kann kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst und erweitert werden.
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